Monat: Mai 2019

#FOAM deutsch

Erfahrungen in der Trauma-Unit in Johannesburg

Als Notfallmediziner liegt einem das Improvisieren ja sehr nahe, schließlich bastelt man sich täglich eine Facharztweiterbildung, die es noch gar nicht gibt. Das führt allerdings dazu, dass man selbst darüber nachdenken muss, welche Inhalte und Skills man benötigt, da nicht alles in einem Fachbereich erlernt werden kann. Mein Weg hat mich bis jetzt relativ weit an primärer Traumaversorgung vorbeigeführt (Innere, ZNA, Anästhesie, Intensivmedizin). Klar, hier und da mal ein Schockraum, aber nie als derjenige, der den Hut auf hat. Nun möchte ich mir grundlegende Trauma-Skills aneignen.

Deshalb also vier Wochen Trauma in Johannesburg. Um genau zu sein in der Chris Hani Baragwanath Trauma Unit. (WikipediaDa viele meiner Kollegen ähnliche Pläne im Kopf herumspuken haben, werde ich hier ein wenig über meine Planung und den eigentlichen Aufenthalt berichten. Read More

#airwayfeaturedPrähospital

Kritische Betrachtung der S1 -Leitlinie Prähospitales Atemwegsmanagement

Eine Leitlinie für das prähospitale Atemwegsmanagment. Endlich! Nach der S1-Leitlinie zur Notfallnarkose von 2015 hat sich ein Teil des Teams daran gemacht, diese Lücke zu schließen. Das ist weitestgehend gut gelungen.

Ein paar der Empfehlungen will ich hervorheben, diskutiere ein paar aus meiner Sicht intermediär-gute Empfehlungen, gehe auf formale Rahmenbedingungen der Leitlinie ein und entwickle zum Schluss ein paar Ideen, welche Konsequenzen aus der Leitlinie gezogen werden könnten. Nicht alles kriege ich hier unter, deshalb wird sich noch ein zweiter Post anschließen.

Die von mir hier aufgeführten Empfehlungen sind nicht vollständig, insbesondere auf die kindliche Atemwegssicherung habe ich in diesem Blogpost verzichtet. Wer also noch mehr lesen will, sei auf das Original verwiesen.

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