All posts by Jovanka Blunk

Emergency Medicine enthusiast.

#FOAM deutsch

#dasSMACC Tag 3

Der 3. Tag war geprägt von den Themen:

  • Lighting the flame: critical care education
  • Beyond the Technical
  • Hardcore Critical Care
  • Critical Illness… Heroes, Victims, Victors, Survivors?

Es gab also viele miteinander verbundene Inhalte. Daher habe ich die Kernaussagen unter den Rubriken Bildung, weltweite Probleme sowie Fehler machen und Versagen zusammengefasst.

 

Bildung

Die Zukunft kann man nicht vorhersagen. Sie wird aber sicher komplexe und unsichere Situationen mit sich bringen, die man beherrschen muss.

Medizinische Bildung wird auch in der Zukunft benötigt werden. Die Vermittlung dieses Wissens wird sich ändern. Jedoch müssen viele Menschen  noch lernen, wie man lernt.

Auch in der Zukunft kann kritisches Denken nicht von künstlicher Intelligenz und Maschinen übernommen werden. Diese verfügen auch nicht über Empathie und Kreativität.

Reflektion wird einen breiten Raum einnehmen. Das Nachdenken über den Tag, das erreichte und mögliche Verbesserungen. In der Klinik müssen Dinge diskutiert werden die bislang als nicht diskutierbar gelten.

Einen breiten Raum wird Simulation einnehmen. Diese dient nicht nur den Lernenden, sondern sie kann auch die Sicherheit im ganzen Krankhaus verbessern.

Menschen mit unterschiedlichen Berufen werden zusammengebracht und zum gemeinsamen Denken angeregt. Gemeinsames Debriefing und Reflexion führen zu Veränderungen.

Die technische Finesse einer Simulation ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass sie effizient ist und objektive Maßstäbe definiert werden, an denen der Erfolg gemessen werden kann.

Schließlich muss man sich selber auch die Frage stellen: Woher weiß man eigentlich, wie gut man selber ist. Diese Frage ist schwer zu beantworten.

Kollegen könne dies recht gut beurteilen. Ehrliches Peer Coaching kann sehr hilfreich sein. Dieses Gespräch verlangt Vorbereitung und den richtigen Raum und die richtige Zeit. Das offene Ansprechen der Probleme ermöglicht Weiterentwicklung.

Es wird zunehmend der Begriff Resilience (Widerstandsfähigkeit) verwendet. Resilience training kann aber nicht die Antwort auf Systemversagen sein.

 

Weltweite Probleme

Der auf Zahlen und Fakten basierende Vortrag über Probleme, die sich aus der weltweiten Flüchtlingskrise ergeben, wurde mit Standing Ovations bedacht.

Weltweit gibt es 65 Millionen Vertriebene: darunter 21 Millionen anerkannte Flüchtlinge. Etwa die Hälfte davon sind aus Afghanistan, Somalia und Syrien.

Was wir als Menschen in unserem Land in dieser Situation tun, kann soziale Norm werden. Oft wird das Handeln jedoch von massiven Vorurteilen bestimmt. Um diesen Falschaussagen entgegenzutreten, wurden mehrere Berechnungen präsentiert. So beträgt beispielsweise das Risiko, das ein Amerikaner von einem Flüchtling, der Terrorist ist, getötet wird:   1 zu 3,6  Milliarden ( = 10 9 ).

Während der 3 Tage dasSmacc wurde das, was der Redner zu sagen hatte, oft durch Zitate unterstrichen. So auch hier:  “The very best predictor of a state’s peacefulness is not its level of wealth, its level of democracy, or its ethno-religious identity…it is how well its women are treated.” Valerie Hudsonv

Auch die erste Notfallmedizinerin Ugandas war anwesend. Ein großes Schweigen entstand, als sie die Zuhörer fragte, wie viele Afrikaner anwesend sind.

In Afrika stehen Zeit, Kosten und Möglichkeiten dem Fortschritt entgegen. Die Kollegin bat darum, sich am Crowdfunding für die Entwicklung der Notfallmedizin in Afrika zu beteiligen. (Supadel: Support delegates from low-income countries at African Emergency Medicine conferences ).

 

Fehler machen und Versagen

Gesundheitssysteme sind so komplex, das man nicht alle beweglichen Teile überblicken kann. Daher können viele kleine Dinge schiefgehen und Versagen ist unvermeidlich.

Niemals zu versagen ist ein Mythos. „Kompetenz-Pornographie“ ist ein treffender Ausdruck der nicht nur auf James Bond zutrifft.

Versagen ist eine tägliche Möglichkeit. Dies sollte man mit einplanen und daraus Schlüsse ziehen.

Fehler werden gemacht. Aber wenn ein Freund einen Fehler macht, dann wollen wir ihm helfen, wissen, ob es ihm gut geht und wie es dazu kommen konnte. Aber wie ist es, wenn derjenige ein anderer Mensch ist? Einer der uns eigentlich egal ist? Dann werden Empathie und Sorge durch die Frage ersetzt: „Wie konnte diese S* passieren?“

Wie oft kommt der Gedanke, dass man selber so eine bescheuerte Entscheidung nie getroffen hätte. Diesen Impuls sollten wir unterdrücken, innehalten und versuchen unsere eigene Sicht infrage zu stellen. Versetzen wir uns doch mal in die Lage des anderen. Warum hat jemand in dieser Situation so entschieden oder gehandelt?

Leute sollten sich auch trauen darauf hinzuweisen, wenn Dinge schieflaufen. Selbst wenn man über die notwendigen Skills verfügt, kann es immer noch schief gehen.

Darauf weist auch der Brite Martin Bromiley seit Jahren hin. Er ist Pilot und hat sich seit Jahren mit den human factors beschäftigt, die in einer „can`t ventilate, can`t intubate situation“ zum Tode seiner Frau führten. Seine Arbeiten sind seit langem Bestandteil britischer Fehlerkultur. Ich lege jedem nahe sich auf youtube darüber zu informieren.

Am Ende der Konferenz hatten die im Saal Anwesenden Gelegenheit mit Martin Bromiley und James Piercey ins Gespräch zu kommen. James hat seine Frau bei einem Autounfall verloren und leidet seit diesem Unfall unter erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen.

Wann ergibt sich schon mal die Chance ganz private Details aus dem Leben von Patienten zu erfahren? Wie sie mit extrem schwierigen Situationen, dem Aufenthalt auf einer Intensivstation und dem Verlust geliebter Menschen klar kommen ? Manchmal wünschten sich die beiden nur eine einfache Tasse Tee, ein Hand auf der Schulter, ein Gespräch von Mensch zu Mensch, Fotos vom Besuch ihrer Familie am Krankenbett.

#FOAM deutsch

Neues aus St. Emlyn`s: Die Zukunft der notfallmedizinischen Ausbildung im sozialen Zeitalter

Übersetzung von Iain Beardsells Vortrag auf der AGN2016, veröffentlicht am 1.April 2016

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde gebeten heute zu Ihnen zu sprechen und es ist mir eine große Ehre dies zu tun. Ich heiße Ian Beardsell und bin als Notfallmediziner in Southampton in Großbritannien tätig. Ich arbeite dort als Klinikdirektor. Ich bin auch als Notarzt in der Luftrettung der Region Hamphire und Isle of Wight tätig.

Für diejenigen von Ihnen, die noch nicht in Großbritannien waren, und die sich nicht sicher sind, wo Southampton liegt – es ist eine relativ große Stadt an der Südküste mit einem überdurchschnittlichen Fußballteam.

Ich wurde gebeten mit Ihnen heute über Online Bildung und insbesondere FOAMed zu sprechen. Nur mal so aus Interesse – wer von Ihnen hat schon mal was von FOAMed gehört?

Soziale Medien sind in den letzten Jahren omnipräsent geworden. 974 Millionen Menschen nutzen Twitter und über 1 Milliarde Menschen haben einen Facebook Account. Aber soziale Medien sind nicht nur diese zwei Riesen. Mit sozialen Medien gehen alle möglichen Seiten und Apps einher.

Nun, für den Arzt kann der Begriff, soziale Medien ein wenig ein Abturner sein. Wer will nach all dem schon wissen, was der frühere Governor von Californien plant?

Es war im Jahre 2012, kurz vor einer Rede auf der internationalen Konferenz über Notfallmedizin in Dublin. Mike Cadogan, ein Notfallmediziner aus Australien und eine Gruppe gleich gesinnter Freude, dachten sich bei einem Pint Guiness den Namen den Namen “FOAMed” – Free. Open Access.  Meducation oder medizinische Bildung aus.

Sie könnten nun fragen, warum FOAMed und nicht FOAM. Nun, wenn Sie das Wort FOAM googeln, dann sehen Sie eine Menge Dinge so wie dieses (( Bierglas mit Schaumkrone wurde im Vortrag gezeigt)) . Es ist es also FOAMed.

Was ist FOAMed? Und wodurch unterscheidet es sich von den “traditionellen” Formen des Lernens? Nun das Wichtigste, was ich Ihnen heute mitgebe, ist dass FOAMed nicht ein Ersatz für Lehrbücher, Vorträge oder Unterricht am Patientenbett ist. Es ist ergänzend. Eine andere Ergänzung zu unserem Lernarsenal.

FOAMed in 2 grundlegende Kategorien unterteilt : Blogs und Podcasts.

„Blogs” kommt von dem Begriff „weblog”.  Wenn man über die Zeit der sozialen Medien nachdenkt, dann stellt man fest, dass es in den letzten 5 Jahren zu einer Explosion der Zahl der Blogs im Internet gekommen ist und das diese sich mit allen möglichen Dingen beschäftigen. Das Internet ermöglicht Individuen über alles und jedes zu schreiben und dies zu veröffentlichen. Man muss seine Arbeit nicht mehr bei einer Zeitschrift oder Zeitung einreichen. Man kann sie innerhalb von wenigen Sekunden hochladen und die ganze Welt kann dies lesen. Das bedeutet natürlich dass die Qualität unterschiedlich sein kann. Aber in der Notfallmedizin haben wir sehr viel Glück, weil wir die Messlatte sehr hoch gesetzt haben, indem wir einige exzellente Blogs von anerkannten Lehrern veröffentlicht haben. Viele dieser Seiten haben ein eigenes internes Peer Review System. Man sollte immer daran denken, dass man in einem gewissen Maße vorsichtig sein sollte, weil nicht alles was man liest, auch wahr ist.

Podcasts sind nur die Audio-Version eines blogs. Manchmal hört man nur einen einzigen Moderator, manchmal eine Konversation.

Nun einer der Hauptgründe, warum ich heute hier zu Ihnen spreche, ist der, dass ich an einem Blog und einem Podcast mit dem Namen „St Emlyns” beteiligt bin. Wir produzieren blogs und Podcasts über alle möglichen Themen aus der Notfallmedizin.

In den letzten Jahren ist die Zahl der notfallmedizinischen Blogs und Podcasts exponentiell gewachsen. Diese gibt es in allen möglichen Sprachen und aus vielen verschiedenen Ländern.

Eine Frage über die sich die Leute Sorgen machen ist die Frage, welcher von diesen Seiten man vertrauen kann. Woher weiß man, dass das, was man liest, nicht nur eine Anhäufung von Müll ist?

An dieser Stelle möchte ich Sie bitten, sich daran zu erinnern, wer Sie sind. Sie sind das oberste eine Prozent unserer Generation. Die hellsten Sterne am intellektuellen Firmament. Nicht jeder kann eine medizinische Schule besuchen. Sie haben auf alles, was Sie tun ein kritisches Auge. Sie sind Wissenschaftler, denen man beigebracht hat, zu hinterfragen und nicht blind zu akzeptieren. Sie können entscheiden, was Qualität ist und was nicht. Vergessen Sie nicht, dass wir dies immer beim traditionellen Unterricht am Krankenbett tun – woher wissen Sie, das der Kram, den Ihnen der Chefarzt am Patientenbett erzählt, wahr ist? Wie ist es hier auf dieser Konferenz – akzeptieren Sie blind alles, was Ihnen gesagt wird? Natürlich nicht – Sie überlegen es sich, denken darüber nach, sehen sich andere Quellen an und kommen dann zu Ihren eigenen Schlussfolgerungen.

Nun bevor ich weitermache, möchte ich, das Sie darüber nachdenken, wie wir lernen. Was treibt uns dazu den Kopf in ein Lehrbuch zu stecken, einen Kollegen zu fragen oder zu googeln? Ich habe diese Frage britischen Ärzten einige Male gestellt und bekam immer ähnliche Antworten. Ich bin mir sicher, dass Sie auch andere Antworten geben können.

Das, was allen Antworten gemeinsam ist, ist dass sie zeigen, dass Sie reaktiv sind. Sie reagieren auf eine Situation. Oft keine angenehme Situation. Ich möchte nun beschreiben und diskutieren, wie wir mit FOAMed von einem reaktiv Lernenden zu einem proaktiv Lernenden werden. Lernen zu unserer eigenen Freude, zur Verbesserung, fast schon zum Vergnügen.

Wir sind viel beschäftigte Leute und wir können nicht immer zur gleichen Zeit lernen.  FOAMed gibt uns die Möglichkeit des sogenannten „asynchronen“ Lernens. Zu den Zeiten zu lernen, die unser Leben ermöglicht. Vielleicht hören Sie einem Podcast zu, wenn Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen oder Sport treiben oder Sie lesen einen blog während einer Teepause. Und das Ganze ist auch leicht von Ihrem Smartphone oder Telefon aus möglich.

Wir können FOAMed auch für den sogenannten „flipped classroom“ nutzen. Auch hier ist der Lernende proaktiv und hört einen Podcast oder liest einen Blog noch vor dem offiziellen Unterricht. Wenn die Gruppe dann zusammenkommt, dann kann man das Thema noch vertiefend ergänzen.

Nun, wie können wir noch einen weiteren Schritt gehen? Natürlich können Sie Ihre liebsten Blogseiten auf neue Inhalte hin überprüfen aber es gibt Dinge, die Ihnen helfen. Die meisten Seiten haben einen RSS feed oder einen e-mail alert. Damit erfahren Sie, wenn etwas Neues gepostet wird. Twitter ist mein Favorit um neue Dinge zu entdecken.

Nun, wie ich vorhin schon gesagt habe, alle möglichen Leute nutzen Twitter für alle möglichen Dinge.  Notfallmediziner nutzen dies, um viele klinische Themen zu diskutieren. Der Schlüssel um Twitter für die Bildung zu nutzen, liegt darin den richtigen Leuten zu folgen. Weltweit haben ähnlich denkende Lehrer und Kollegen sich hier etwas zu sagen. In der Notfallmedizin gibt es einige wenige „high flyer“. Aber sobald Sie hier selber eintauchen, werden Sie mehr finden. Sie müssen keine „tweets“ posten , wenn Sie nicht möchten. Aber sobald Sie damit vertrauter sind, werden Sie merken, dass dieses Interagieren Teil des Spaßes ist.

Ein anderes wesentliches Merkmal von FOAMed ist die Fähigkeit damit immer up to date zu sein. In den alten Tagen war es so, dass man etwas Neues erst lernen konnte, wenn es veröffentlicht war. Dann musste man dies in einer online Bibliothek suchen, lesen, durchdenken oder in einer Gruppe besprechen. FOAMed hat das alles auf den Kopf gestellt.

Denken wir mal an das letzte Beispiel: die kürzlich veröffentlichten Konsensus Richtlinien zur Sepsis. Sepsis 3.0.

Die neuen Definitionen wurden in der Zeitschrift JAMA am 24. Februar veröffentlicht. Noch vorher hatten sich die zwei ausgezeichneten Podcaster Jeremy Faust und Lauren Westafer eine Kopie dieses Papiers besorgt und nahmen ein Podcast auf, in welchem Sie über die wichtigsten Dinge sprachen. Und das wurde noch vor dem Papier veröffentlicht! Die Konversation ging los. Die weltweite Community trat miteinander in Kontakt und lernte zusammen. Blogs wurden geschrieben, mehr Podcasts aufgenommen, Tweets geschickt und darauf geantwortet. In Scott Weingart`s Podcast beantworteten zwei der Hauptautoren – international sehr geachtete Forscher – Fragen, die in Blogs und auf Twitter gestellt wurden. In den alten Tagen benötigte dieser Transfer von Wissen mehr als 10 Jahre und nun geschah es innerhalb von Tagen.

Wie ich vorhin schon gesagt habe, müssen Sie mit all diesen online Ressourcen so umgehen, wie mit jedem anderen Papier. Sie müssen das Material kritisch überprüfen und alle guten Podcasts werden Sie ermutigen das Papier selber zu lesen. Sie können sich Ihre eigene Meinung bilden, aber es gibt clevere Leute, die Ihnen helfen. Und darüber hinaus werden Sie proaktiv Lernende.

Was außer Bildung bringt FOAMed noch mit sich?  Es ist das Gefühl einer Gemeinschaft. Wo auch immer in der Welt Sie sind, Sie sind mit ähnlich denkenden Leuten verbunden. Alle haben ähnliche Ziele – die Besten zu sein, die sie sein können und sich großartig um das Wohl der Patienten zu sorgen.

((Der Autor verwies noch auf das Treffen der EuSEM in Wien (2016)  und die FOAM-Party.))

Das ist das übersetzte Manuskript der Rede von Iain Beardsell, die er in Österreich beim AGN 2016 hielt.

Den Originalvortrag kann man hier hören:

http://stemlynsblog.org/foam-or-froth-docib-agn2016

Die Macher von St. Emlyn`s haben mir die Erlaubnis erteilt, das Material für das deutsche FOAM zu übersetzen und dort zu veröffentlichen.

Jovanka Blunk

#FOAM deutsch#FOAM internationalNotaufnahme

New Early Warning Score (Veröffentlicht vom Royal College of Physicians, UK, 2015)

Endlich Frühling. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Auch wir haben den sonnigen Tag gestern genutzt und waren im Wald. Wir sahen die massiven Schäden des letzten Winters. Schneebruch. Riesige Äste einfach so abgeknickt. Ja, damals hatten umgestürzte Bäume ganze Straßen blockiert und die Straßen waren spiegelglatt. Diese Nacht im letzten Winter war auch wirklich zum Fürchten. Aber zum Glück gab es schon Stunden vorher die Warnungen des Wetterdienstes vor drohendem Unheil …

NEWS NEWS

Was ist der New Early Warning Score ?

Ein standardisiertes Verfahren zur Einschätzung der Schwere akuter Erkrankungen. Es stellt eine dokumentierte Übersicht verschiedener Parameter im zeitlichen Verlauf dar. Das Personal in der Notaufnahme oder auf der Station wird bei vordefinierter Punktzahl auf dem Pieper benachrichtigt und muss reagieren.

NEWS blaue Kreise

Warum sollte ich den Score benutzen ?

  • für einheitliche Entscheidungen
  • für die Ausbildung
  • für Audits (Wirksamkeit von Maßnahmen, Qualität der Versorgung, Ergebnis)
  • für die Planung der menschlichen Ressourcen

 Wo wird der Score verwendet ?

  • Im Krankenhaus
  • Im Rettungsdienst
  • In der Ambulanz

Was sind die klinischen Parameter ?

o   Atemfrequenz

o   Sauerstoffsättigung

o   Temperatur

o   Systolischer Blutdruck

o   Puls

o   Bewusstseinszustand: Wach. auf Ansprache, auf Schmerzreiz, bewusstlos ( AVPU – alert, voice, pain, unresponsive

Wie sieht die Beobachtungskartei im Original aus?

NEWS obseration chart

Wie kommen die Punkte im Score zusammen?

NEWS score points

Was ist das grundlegende Prinzip des Early Warning Scores ?

Track and Trigger

NEWS track and trigger

Welche Handlung sollte der Score bewirken ?

Gehandelt wird entsprechend dem Score in 3 möglichen Stufen: niedrig, mittel, hoch.

Dabei sollte vor Ort folgendes abgestimmt werden: die Geschwindigkeit / Dringlichkeit der Antwort, wer antwortet, wo der Patient weiter versorgt werden sollte, wie oft das weitere Monitoring stattfinden sollte.

NEWS Trigger tabelle

In einem typischen Großkrankenhaus haben 20 % der Patienten einen Score von 5 und 10 % ≥ 7.

Warum gibt es bestimmte physiologische Parameter, die im Score nicht genutzt werden?

Dies wurde durchdacht, aber:

*Parameter, die keinen nachgewiesenen Einfluss auf den Score haben

Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, Adipositas

*Parameter die nicht bei jedem Patienten wichtig sind: stehen auf der Karteikarte

Schmerz, Urinausscheidung

*Begleiterkrankungen einschließlich Immunsuppression: krankheitsspezifisches Scoringsystem verwenden

*ABER: in der Schwangerschaft sind Frühwarnsysteme weniger verlässlich, um die Schwere der Erkrankung einzuschätzen und sollten deshalb nicht in der Schwangerschaft benutzt werden

Was ist, wenn mein Patient Sauerstoff braucht ?

Bei routinemäßiger Gabe von Sauerstoff über Maske oder Nasenbrille:

  • Verordne Sauerstoff mit Angabe des Zielwertes der Sauerstoffsättigung

Bei COPD mit bekanntem hyperkapnischem Atemversagen:

  • Ziel der Sauerstoffsättigung 88-92 %, Kontrolle der arteriellen Blutgase ( empfohlen von der British Thoracic Society)

Diese könnte zu einem Alarm (orange) führen. Rufe denjenigen, der die Entscheidung treffen kann:  Eskalation der Versorgung ODER keine Eskalation ? Die Entscheidung muss dokumentiert werden.

Was ist mit dem Score bei sedierten Patienten ? 

Man betrachtet den aktuellen Bewusstseinstand im Kontext mit der Sedierung und dokumentiert entsprechend.

Was ist, wenn ich denke, dass der Score über- oder unterschätzt wurde ?

Ein erfahrener Kliniker sollte den Patienten sehen und Rat geben. Die Entscheidung muss dokumentiert und unterschrieben werden.

Was ist, wenn sich mein Patient am Ende seines Lebens befindet ?

Die Entscheidung den Score nicht zu benutzen, sollte mit dem Patienten besprochen und dann dokumentiert werden.

Wie wurde der Score evaluiert ?

“ Das primäre Ergebnis der Analyse war Tod innerhalb von 24 Stunden bezogen auf ein Set von  Beobachtungen. Die Fähigkeit zwischen den Überlebenden und den Nicht-Überlebenden zu unterscheiden, wurde mit der AUROC (area under the receiver-operating characteristics) Kurve ermittelt.

Unter Benutzung der 24 Stunden Mortalität im Krankenhaus innerhalb von 24 Stunden zeigte die AUROC für das New Early Warning System einen Wert von 0.89 an ( 95% Konfidenzintervall: 0.880-0.895). Dies war besser als bei den meisten existierenden Frühwarnsystemen. „

Das ist der New Early Warning Score für Erwachsene. Für Kinder existiert ein eigenes System – dazu später mehr.

Quelle: https://www.rcplondon.ac.uk/projects/outputs/national-early-warning-score-news

#FOAM deutsch#FOAM internationalblogs

Neues aus St. Emlyn`s: “ Die Zukunft der notfallmedizinischen Ausbildung im sozialen Zeitalter “ von Prof. Simon Carley

(Übersetzung) 

Autor: Professor Simon Carley, Veröffentlicht: 07. Februar 2017

Es ist ein besonderes Jahr für die Notfallmedizin in Großbritannien.

2017 ist der 50. Jahrestag unserer Fachrichtung. Das RCEM (Royal College of Emergency Medicine) plant eine Reihe von Veranstaltungen um dies zu feiern. Es ist auch der 30. Jahrestag der Sektion Notfallmedizin der Royal Society of Medicine in London (1). Diese begann das Jahr mit einer Rückschau auf die Ereignisse der letzten Jahre.

Peter Williams, der Vorsitzende der Sektion, zeigte in seinem großartigen Programm mit Sprechern aus Großbritannien,  Nordamerika und Südafrika die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Notfallmedizin auf.

Mein Beitrag (der Autor ist Professor Simon Carley) war es, über die sozialen Aspekte der Weiterbildung in der Notfallmedizin zu sprechen und zu zeigen, wie Technologie und soziale Interaktion das traditionelle Bildungsmodel durchbrochen haben.

In dieser Rede gibt es drei Schlüsselbotschaften, die mit bisherigen blogs und Präsentationen verknüpft sind.

Ich (der Autor) habe hier die Aufzeichnungen des Tages zusammengetragen und versuche die Botschaft so gut ich kann mit anderen zu teilen.

  1. Technologie, Gedächtnis und Verarbeitung
  2. Das soziale Zeitalter
  3. Einfluss und Teilhabe

Technologie, Gedächtnis und Verarbeitung

Die Technologie ist im Jahr 2017 weit verbreitet. Daten der Pew Forschungsgruppe (2) zeigen, das die Interaktion mit den sozialen Medien von Jahr zu Jahr steigt und des nicht nur bei den Jüngsten. Soziale Medien und Technologie sind überall.  Auch wenn man denkt, das man selber kein Nutzer ist, so werden doch Kollegen dies nutzen und mit dem was sie dort lernen „kontaminiert“ sein. In anderen Worten: Man kann sich dem Einfluss der sozialen Medien nicht entziehen und dies auch dann nicht, wenn man diese selber nicht nutzt.

Die jüngsten Modelle zur medizinischen Ausbildung scheinen auf Lernstilen aus der Zeit vor dem Internet zu beruhen und diese laufen zunehmend hinter der technologischen Entwicklung hinterher. Wenn ich an meine frühere Karriere zurückdenke, dann war es ganz anders. Wir hatten keine Smartphones, das Internet existierte gerade mal, die Computer waren langsam und schwierig zu benutzen und sie waren im medizinischen Umfeld auch gar nicht so leicht erreichbar. Die Medizin am Krankenbett basierte auf der ärztlichen Fähigkeit sich an Dinge zu erinnern und diese Fakten aus dem eigenen Gedächtnis hervorzuholen. Die Jahre vor dem Studienabschluss und die ersten Jahre danach stellten den Erwerb und die Wiedergabe der Fakten in den Vordergrund. Wir lernten Anatomie sodass wir sie rezitieren, malen und beschreiben konnten. Stunde um Stunde wurde damit zugebracht, Fakten zu lernen um den Tutor zu beeindrucken und um uns am Krankenbett gut aussehen zu lassen.

Diese Tage sind vorbei.

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Wir alle haben Zugang zum Internet und fast jeder kann das Internet über ein portables Gerät erreichen. Das Gerät hat die Fähigkeit innerhalb von Minuten all das Wissen, das ich gelernt und vergessen oder niemals gewusst habe, hervorzubringen. Dies ist ein grundlegender Wandel im Zugang zu Informationen. Meine frühe Karriere war von der Notwendigkeit Dinge zu wissen gekennzeichnet. Heute ist es wohl wichtiger zu wissen, dass es diese Fakten gibt und wie man diese finden kann. Wir sind weniger der Merkzettel für Fakten als vielmehr das System, das Fakten identifiziert, sucht und verarbeitet.

Die Welt hat sich verändert. Aber die Bildungssysteme und insbesondere die Art, wie geprüft wird, hat sich nicht geändert. Lassen Sie uns darüber nachdenken. Denken Sie an die Prüfungsaufgaben, die Sie vorbereiten. Typischerweise wird die Wiedergabe von Fakten verlangt. Aber ist es wirklich so, dass wir Fakten fast sofort parat haben müssen? Müssen wir wirklich von den Studenten erwarten, dass sie den Plexus brachialis aus dem Gedächtnis her zeichnen müssen, wenn wir doch in Sekunden auf diese Informationen zugreifen können?

Bitten Sie mal die Erfahrenen den Plexus brachialis zu zeichnen. Die meisten werden dies wohl nicht können aber sie werden auf dem Smartphone nachsehen. Die Realität ist doch so, dass wir Informationen nicht so speichern, wie wir dies für die Prüfungen taten. Diese dienten jedoch dazu nachzuweisen, ob wir für den Beruf fit sind und sollten dies auch widerspiegeln. Einfach ausgedrückt – warum prüfen wir in einer Art und Weise, die wir nicht praktizieren? Die Antworten sind komplex. Aber es ist leicht und wir haben es schon immer so getan.

Wenn Sie beim Lesen in der Öffentlichkeit sind, dann sehen Sie sich doch mal um und beobachten, wie die Leute mit den sozialen Medien und Smartphones umgehen. Es sieht vermutlich so aus wie auf dem Bild hier unten, weil wir überall in der Welt nur teilweise aufmerksam sind.

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Darf ich fragen, ob Sie während Sie beim Lesen abgelenkt wurden? Haben Sie Ihre e-mails gelesen oder einen tweet oder etwas auf facebook? Es sind nur wenige Minuten vergangen, seit Sie die ersten Zeilen gelesen haben und doch waren viele von uns bereits abgelenkt.

Wir wissen, das Vorlesungen Probleme mit der Wissensvermittlung haben und Dinge wie TED sind sehr populär und einladend. Die Benutzung von erzählenden, kurzen und visuell ansprechend gestalteten Medien ist genau das, was Lernende heute einlädt. Diese Lektion müssen wir lernen.

Das soziale Zeitalter (3)

Julian Stodd hat als Akademiker untersucht, wie Organisationen mit sozialen Medien arbeiten. Er macht den wirklich wichtigen Punkt, dass wir vom Zeitalter der Manufaktur zum Zeitalter des Wissens und nun zum digitalen Zeitalter gekommen sind. Aber das digitale Zeitalter besteht und wir haben uns bereits darüber hinaus bewegt. Gegenwart und unmittelbare Zukunft sind davon geprägt, wie wir digitale Technologien sozial nutzen. Wenn Sie an Bildungstechnologie, Lernen und/oder sozialen Medien interessiert sind, dann empfehle ich Ihnen dringend den Blog von Julian und seine Bücher zu lesen.

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Unser traditionelles Bildungsmodel bedeutet, das Wissen von Akademikern geschaffen wird. Es wird durch Zeitschriften, Bildungspläne und die Ansichten der Lehrenden gesammelt, zugänglich gemacht und verbreitet. Im Zeitalter der sozialen Medien wird die Filterfunktion der Lehrer und etablierter Organisationen wie Schulen und akademische Institutionen durchbrochen und unterlaufen. In der Ära der sozialen Medien können wir weltweit kommunizieren und die Kontrolle über die Informationen ist verloren. Unseren Lernenden ist nicht nur eine wesentliche breitere Quelle des Wissens zugänglich, sondern sie sind nun in der Lage ihre eigenen Wertvorstellungen und Werte zu definieren. Die Kontrolle der Informationen die den Lehrern vorbehalten war, wird nun untergraben.

Eine Analogie würde die Kampagne zur US-Präsidentenwahl sein. Trumps Umgang mit den sozialen Medien bedeutete eine direkte Kommunikation mit der Wählerschaft.

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Hier in St. Emlyn`s verstehen wir das Ärzte ihr eigenes Wissen auf der Grundlage dessen was sie schon wissen erschaffen und wir stärken dies und binden das Wissen in die Diskussionen und Debatten mit ein. Dieses sozio-konstruktive Lernmodel (4) widerspiegelt das, was im Zeitalter der sozialen Medien geschieht. Kliniker kamen schon immer in den Kliniken, bei Treffen und Journalclubs zusammen, um sich gemeinsam über neues Wissen auszutauschen. Die Verbindung von sozialer Interaktion und Lernen ist nicht neu. Was neu ist, ist das diese Interaktion nicht länger an den physischen Raum oder die Zeit gebunden ist. Auf diesem Planeten können wir nicht asynchron persönliche Lernnetzwerke entwickeln, die nicht durch uns selber definiert oder kontrolliert werden. Das Bild unten zeigt ein PLN (personalised learning network ) von Anand Swaminatham. Es zeigt Ärzte, die für seine Reise durch das Lernen wichtig sind. Wenn Sie Gesichter wiedererkennen, dann sieht es aus wie Mavens von überall auf der Welt ((Anmerkung durch Übersetzer: Maven ist ein jüdisches Wort und bedeutetet Anhäufer von Wissen)). Dies ist ein wirklich starker Weg des nachhaltigen persönlichen Lernens,  das durch die soziale Interaktion im Internet geschaffen und erhalten wird.

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Klar gibt es bei diesem direkten und ungefilterten Informationsfluss Risiken (siehe Trump & Brexit). Wir sehen ähnliche Befürchtungen auch in der medizinischen Bildung. Traditionell Lehrende sind besorgt, dass sie die Kontrolle darüber verlieren, wozu Lernende Zugang haben und was sie dann glauben. Sie sind besorgt, dass sie möglicherweise nicht die Fähigkeit zwischen dem, was gut und ist und dem, was nicht so gut ist zu unterscheiden.

In der Realität haben sie Recht. Wir müssen unsere Auszubildenden und Kollegen befähigen, diese Skills zu entwickeln und nicht so tun als wären diese nicht notwendig. Für jeden, der heutzutage mit Bildung beschäftigt ist, sollte klar sein das Web basiertes Lernen die Fähigkeit zur kritischen Einschätzung benötigt. Für den Lehrer ist die Botschaft klar. Wir müssen in dem Raum arbeiten, leben und lernen, in dem auch unsere Lernenden zu Hause sind – und das ist online.

Einfluss und Teilhabe

Wir haben schon auf die Statistiken hingewiesen die zeigen, wie sich junge Ärzte in den USA (4)  und Kanada (5) einbringen und dies ist überzeugendes Datenmaterial. Aber welche Auswirkungen hat das auf die Sorge um den Patienten?

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Wir wissen, dass es problematisch ist, die Ergebnisse klinisch qualitativ guter Studien in die Arbeit am Patienten umzusetzen. Studien haben gezeigt, dass dieser Weg bis zu 14 Jahre dauern kann.  Dies führt dazu, das vielen unserer Patienten, nicht die qualitativ hochwertige Medizin zugute kommt.

Es gibt viele mögliche Ursachen, warum dies so ist. Aber es ist sicherlich so, dass die Beschränkung auf Informationen die zunächst nur über Zeitschriften zugänglich sind und sich dann langsam in den Textbüchern und Lehrplänen wiederfinden, der Geschwindigkeit entspricht, mit der sich Gletscher verändern.

Der Einfluss, den das soziale Lernen hat, kann dies verändern und den Weg des Wissens von der Quelle bis zum Krankenbett beeinflussen. Nehmen wir mal etwas, wo ich mir sicher bin, das Sie dies heutzutage tun. Die REVERT Methode für die Behandlung der SVT (7). Nun denken Sie mal darüber nach, wie Sie über diese Studie informiert wurden und beantworten Sie die folgenden Fragen:

1.Wissen Sie, in welchem Journal diese Studie veröffentlicht wurde

2.Beziehen Sie diese Zeitschrift?

3.Haben Sie das Abstrakt gelesen?

4.Haben Sie den gesamten Artikel gelesen bevor Sie diese Technik übernommen haben (das gesamte Papier Wort für Wort)?

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Die Methode wurde übrigens im Lancet veröffentlicht. Ich wette, dass > 90 % der Ärzte, die diese Technik übernommen haben, nicht das gesamte Papier gelesen haben. Als wir einen Blog über dieses Papier veröffentlichten, gab es plötzlich 12000 Aufrufe und Mitteilungen aus der ganzen Welt, innerhalb von Stunden berichteten Ärzte über die Anwendung dieser Methode. Das zeigt die tatsächliche Auswirkung und die phantastisch schnelle Aufnahme von neuem Wissen.

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Wenn Sie dies hier lesen, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass Sie das meiste darüber durch #FOAMed erfahren haben.

Sie werden es online gesehen oder an Diskussionen teilgenommen haben. Und ich vermute mal, Sie haben Nicht-#FOAMed Kollegen mit diesem Wissen kontaminiert.

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie die neuen Methoden der sozialen Interaktion und Kommunikation das Lernen und die Arbeit beschleunigen können.

So, was bedeutet das alles?

Im Fokus dieses Treffens zum 30. Jahrestag stand der Blick in die Zukunft der Notfallmedizin und ich denke, dass diese Rede wirklich gut hier am Ende dieses Treffens platziert ist. Bildung ist wirklich eine Zeitmaschine. Wir investieren in die Lehre und das Lernen, um die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu verändern. Was wir jetzt tun, wird die Versorgung in der Zukunft und auch unsere heutige beeinflussen.

Als Lehrende haben wir das Privileg in die Zukunft zu investieren und ich bin froh ein kleiner Teil dieses heutigen fabelhaften Tages gewesen zu sein.

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References

1.Emergency Medicine Section. Royal Society of Medicine. https://www.rsm.ac.uk/sections/sections-and-networks-list/emergency-medicine-section.aspx. Published 2017. Accessed February 7, 2017.

2.Social Media Usage Trends. Pew Research Group. http://www.pewinternet.org/2015/10/08/social-networking-usage-2005-2015/. Published 2016. Accessed February 7, 2017.

3.Julian Stodd Learning Blog. Julian Stodd Learning Blog. https://julianstodd.wordpress.com/. Published 2017. Accessed February 7, 2017.

4.Social and Constructivism. St.Emlyn’s. http://stemlynsblog.org/educational-theories-you-must-know-constructivism-and-socio-constructivism/. Published 2015. Accessed February 7, 2017.

5.Pearson D, Bond M, Kegg J, et al. Evaluation of Social Media Use by Emergency Medicine Residents and Faculty. WestJEM. 2015;16(5):715-720. doi: 10.5811/westjem.2015.7.26128

6.Purdy E, Thoma B, Bednarczyk J, Migneault D, Sherbino J. The use of free online educational resources by Canadian emergency medicine residents and program directors. CJEM. 2015;17(02):101-106. doi: 10.1017/cem.2014.73

7.Appelboam A, Reuben A, Mann C, et al. Postural modification to the standard Valsalva manoeuvre for emergency treatment of supraventricular tachycardias (REVERT): a randomised controlled trial. Lancet. 2015;386(10005):1747-1753. [PubMed]

Quelle:

“The future of Emergency Medicine Education in the Social Age “

http://stemlynsblog.org/the-future-of-emergency-medicine-education-in-the-social-age-st-emlyns/

Die Macher von St. Emlyn`s haben mir die Erlaubnis erteilt, das Material in übersetzter Form für das deutsche FOAM zu benutzen. Jovanka Blunk

Anmerkung des Übersetzers: REVERT Methode :

http://stemlynsblog.org/the-revert-trial/

Video zur Methode von Lancet TV im Text