Vor einem Jahr ging dasFOAM online. Eigentlich gibt es uns als Team schon länger, aber da gut Ding ja nun mal Weile haben will, haben wir uns Zeit gelassen uns zu entwickeln, um nach einer Planungsphase gut vorbereitet und organisiert an den Start zu gehen.

Wir glauben, dass sich das gelohnt hat. Mittlerweile gibt es sogar einen unabhängigen Trägerverein (dasFOAM e.V.) und ein eigenes, virtuelles Krankenhaus: dasHOSPITAL.

Angefangen hat eigentlich alles mit einer durch Natalie May vom SMACC- und St. Emlyns-Team sowie Lars-Oliver Harnisch begonnen TWITTER-Diskussion, mit einer spontanen Ansammlung von Leuten, die sich da im Dunstkreis der internationalen FOAM-Aktiven bewegt haben.

Innerhalb von wenigen Tagen haben wir über Twitter zahlreiche Mitstreiter finden können, die Lust hatten #FOAM nach Deutschland zu bringen. Wir kannten ja schon wains-world, news-papers.eu sowie ein paar DGINA-affine, eher klassische Blogs und EM:RAP German Edition, allerdings war die klassische FOAM-Szene und ihre einzigartige Herangehensweise in Deutschland noch nicht vertreten. Außerdem konnten wir in Gesprächen mit Kollegen und Freunden immer wieder feststellen, dass vielen die unendlichen Weiten des FOAM-Universums und ihre großartigen Beiträge nur deshalb verborgen bleiben, weil sie fast ausschließlich auf Englisch verfasst sind.

Beides wollten wir ändern. Und es hat funktioniert, und wie! Aber ein Projekt dieser Größe steht immer auf den Schultern von vielen Leuten, so dass wir heute die Gelegenheit nutzen wollen, das noch einmal heraus zu stellen.

  • zuerst gilt natürlich dem SMACC-Team um Roger Harris, Natalie May und Hergen Buscher ein großes Dankeschön für die Unterstützung. Sie waren jederzeit mit Rat und Tat dabei, uns nicht nur über die ersten Schwierigkeiten zu helfen.
  • Ein großer Punkt, der uns den Einstieg unglaublich vereinfacht hat, war, dass wir auf eine komplett konfigurierte und vorbereitete Seite zugreifen konnten. Kostja Steiner und Martin Fandler hatten ein ähnliches Projekt bereits vorbereitet und dann die komplett aufgesetzte Seite dem Projekt zur Verfügung gestellt. Auch wenn sich beide mittlerweile anderen Projekten zugewandt haben (Martin hat beispielsweise ein weiteres FOAM-Projekt, nerdfallmedizin.de, ins Leben gerufen), ist dieser Grundstock für uns immer wichtig gewesen.
  • Die Rückmeldung und Unterstützung, die wir von unseren Kollegen und Freunden aus der deutschen und österreichischen FOAM- und Notfallmedizin-Szene bekommen haben – besonders natürlich von wains-world, EM:RAP german edition und foamina, war großartig und für uns immer eine Motivation. Besonders wenn es hier zu Querverlinkungen oder dem gegenseitigen Aufgreifen von Beiträgen kam, zeigte sich, wie lebendig das alles ist, und wie sehr wir alle davon profitieren können miteinander in Austausch zu treten.
  • Zuletzt waren und sind unsere Hauptmotivation aber immer unsere Leser*innen, deren Rückmeldung und Diskussionsbeiträge – oft genug auch kritisch – uns jedes Mal weitergebracht haben. Wir sind immer noch überwältigt davon, wie viel Leute unsere Artikel lesen, und dass sogar Fortbildungen darauf aufgebaut werden. Damit haben wir, als wir vor einem Jahr an den Start gingen, niemals gerechnet.

In diesem Sinne möchten wir als Team uns bei euch allen sehr herzlich bedanken. Gebt uns auch weiter Rückmeldungen, diskutiert mit, macht euren eigenen Blog auf oder meldet euch bei uns, um selbst was beizusteuern.

Und wenn ihr es noch nicht habt, nehmt euch gerne kurz die Zeit, uns auf Facebook und Twitter zu folgen. Und vielleicht habt ihr ja auch ein paar Freunde auf Facebook, Twitter oder – Gott bewahre – physisch in der realen Welt, denen ihr unsere Seite weiter empfehlen möchtet, wir freuen uns über jeden Like und jeden Leser oder Leserin.

 

Posted by felixlorang

EM Doctor and murse, cardiologist. Ultrasound buff, three daughters, heart attack in the making. Meine Meinung repräsentiert nicht meinen Arbeitgeber, ich bin hier aus Überzeugung, aber nicht notwendigerweise im Recht.

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