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Neues zur Reanimation – Das ILCOR Update 2017

Bisher hat ILCOR, das „International Liason Comitee on Resuscitation“ die Evidenz zur Behandlung des Herz-Kreislauf Stillstandes alle 5 Jahre analysiert und Empfehlungen abgegeben. Diese Praxis hat sich nun geändert und ILCOR wird jährliche neue Empfehlungen veröffentlichen. Wir haben die Empfehlungen aus dem Jahr 2017 für Euch gelesen und zusammengefasst. Read More

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Wie schmeckt ein SBAR?

Wer kennt das Szenario nicht? Man kommt zum Schichtbeginn und es brummt in allen Ecke und Enden. Die Patienten- Tragen und Liegen sind voll und im Wartebereich gibt es keine Stühle mehr. Auf dem Flur stehen Patienten in Rollstühlen und vom Rettungsdienst parken mindestens drei rot-weiße oder gelbe Autos vor der Einfahrt. Es geht zu wie im Bienenstock und man findet kaum seine Kollegen, um die Schicht zu übernehmen. Endlich versammeln sich alle vor einem freien Computer- Terminal und die Schichtübergabe beginnt. Man skrollt sich durch die Patienten-Dateien, ruft gelegentlich Laborergebnisse und Röntgenbilder auf und es wird über den aktuellen Stand berichtet. Währenddessen klingelt das Telefon, der nächste Patient wird reingerollt, die Feuerwehr will einem Patienten ablegen, ein Konsilarzt kommt und fragt wo er einen Patienten finden kann und warum er jetzt wieder sich darum kümmern sollte. Als Nächstes ruft die Chefin an, wie es denn sein kann, daß schon wieder eine demente Patientin in der Altersunit über drei Stunden wartet, die nach einem Sturzereigniss in die Rettungsstelle gebracht worden war…Nach ein paar beschwichtigenden Worten verspreche ich, mich sofort darum zu kümmern.

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Dot und Antidot – Doppelter Gewinn?

Ein wichtiger Punkt in unserer alltäglichen Arbeit klinisch wie präklinisch ist das Management von blutenden Patienten mit Antikoagulantien. Üblicherweise verstehen wir da natürlich im engeren Sinne neben den Kumarin-Derivaten (Phenprocoumon wie Marcumar oder Falithrom) auch die neuen Präparate: ehemals NOAKs (N = neu), jetzt DOAKs (D = direkt). Grundsätzlich ist das Blutungsmanagement oft beschrieben und ausführlich diskutiert. Präklinisch haben wir da wenig Optionen – außer dem üblichen Schockmanagement beim instabilen Patienten. Oder hat wer PPSB oder gar aktivierten Faktor VII auf dem NEF verfügbar? Read More

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Therapie der schweren Hyperkaliämie in der post-Polystyrolsulfonat Ära

Ruft man sich den Hyperkaliämie-Algorithmus des ERC ins Gedächtnis, so erinnert man sich hoffentlich, dass die Therapie derselben prinzipiell auf drei Säulen basiert:

  • Kardioprotektion
  • Kaliumverschiebung in die Zelle
  • Kaliumelimination aus dem Körper

Hinsichtlich der beiden erstgenannten Punkte gibt es meist wenig Diskussionsbedarf, außer vielleicht der Frage wann der beste Zeitpunkt für die Kalziumgabe ist. Aus mir unerklärlichen Gründen besteht die dritte Säule der Kaliumelimination in diesem Algorithmus allerdings lediglich aus Resonium®-Gabe – einem Präparat aus der Gruppe der Polystyrolsulfonate, einem sogenannten Kationenaustauscher, welches die intestinale Aufnahme von Kalium verhindern soll, zu verwenden mittels oraler oder rektaler Applikation –  und Dialyse. Kein Wort zur Gabe von Diuretika. Ist man sich bewusst, dass der Wirkungseintritt dieses Medikaments erst nach einigen Stunden erfolgt (für die rektale Applikation scheint ein in situ Belassen von 9 Stunden ideal) und das Nebenwirkungsprofil bei hochdosierter Gabe suboptimal erscheint, so kommt man unweigerlich zu der Annahme, dass eine akute Kaliumelimination hiermit nicht erreicht werden kann [Kamel et al 2012]. Aufgrund dessen und als weitere Vorarbeit zum versprochenen BRASH-Syndrom möchte ich euch somit gerne erneut einen hervorragenden Post von Josh Farkas von PulmCrit näherbringen, der sich mit der Frage der Kaliumelimination etwas eingehender beschäftigt – wie immer als transkribierte Übersetzung und natürlich mit freundlicher Genehmigung des Autors.  Read More